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Die Heinzelmännchen

Die Heinzelmännchen – 1956 in Landsberg gedreht – jetzt wieder im Kino.
Landsberger als Komparsen mit dabei – ein Wiedersehen nach 60 Jahren.

Genau eine Filmkopie gibt es noch von den Heinzelmännchen und die steht im Olympia-Filmtheater. Dort wird der Film behütet wie ein wertvoller Schatz. Jetzt, im Dezember 2019, also 62 Jahre nach seiner Entstehung, haben die Kinomacher den alten Film, bei dem viele Landsberger mitspielen wieder mal hervor geholt. Am 22.12.um 14 Uhr wird er vorgeführt. Viele Landsberger, die inzwischen um die 70 Jahre alt sind werden sich im Kindesalter wiedersehen. Ein Glück, dass es im Olympia-Filmtheater noch einen 35 – mm-Projektor gibt, denn den Film Heinzelmännchen gibt es nur auf Zelluloid.

Was war das für eine Sensation damals 1956 in Landsberg. Riesige Scheinwerfer wurden in der alten Bergstraße aufgebaut. Ein Brunnen wurde gebaut wo eigentlich keiner war, aber für die Geschichte wichtig war. Die Märchenfilmer von der Firma Schongerfilm drehten an ver-schiedenen Stellen in Landsberg, unter anderem auch auf der Mühlbachbrücke am Bäckertor. Wer damals dabei war und über die Dreharbeiten etwas erzählen kann sollte sich an der Kino-kasse melden.

Die Geschichte des Films: Beim Holzsammeln finden die Schuster-Kinder Käthe und Anton eines Tages im Wald eine wunderschöne Blume. Der Vater erklärt ihnen, dass es sich um die Blume der Heinzelmännchen handelt, die nur alle hundert Jahre blüht. Fortan kommen die unsichtbaren Helfer Nacht für Nacht in die Stadt. Sie sorgen für Ordnung und erledigen die Arbeit der Menschen. Für den Bäcker backen sie das Brot und die Torten. Dem Schneider nähen sie Schürzen und Uniformen. Dem Schuster besohlen sie alle Schuhe in der Werkstatt. Und sie erledigen sogar die unliebsamen Rechenaufgaben für Anton. Die Bewohner der Stadt sind alle glücklich und zufrieden, bis auf die neugierige Schneiderin. Sie hat nur einen Wunsch: Sie will den Heinzelmännchen bei der Arbeit zusehen. Heimlich verstreut sie in der Schneiderwerkstatt Erbsen, auf denen die fleißigen Helfer ausrutschen. Die Schneiderin erwacht von dem Lärm, und als sie die Wichtel zu Gesicht bekommt, verschwinden sie für immer.
Regie führte Erich Kobler, das Drehbuch hatte Konrad Lustig geschrieben. Die Schauspieler kennt heute kaum noch jemand. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an Klaus Havenstein. Booby Tod spielte eine Hauptrolle als Schneider und Mora Minor mimte die neugierige Schneidersgattin.
Kinostart war der 23.9.1956, die Laufzeit beträgt 75 Minuten.

 

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Adolph-Kolping-Straße 131
86899 Landsberg am Lech

Kartenreservierung:
(08191) 94 32 83
Wir öffnen eine halbe Stunde vor der ersten Vorstellung
Am Mittwoch, 27.11. ist unser Kino geschlossen






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